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Sanieren oder verkaufen

Altes Haus: erst sanieren oder gleich verkaufen?

Amrei E. Rieso, Geschäftsführerin
Unerschrocken, mit elegantem und ausdrucksstarkem Charakter. Die Stütze des Tagesgeschäftes – echt charmant!
Ihre AnsprechpartnerinAmrei E. RiesoGeschäftsführerin

Käufer fragen heute früh nach Heizung, Dämmung und Energieklasse. Wenn Sie über einen Verkauf nachdenken, hängt die Entscheidung an zwei Zahlen: was die Sanierung kostet und wie viel davon im Preis zurückkommt. Die erste liefert ein Energieberater, die zweite schätzen wir für Häuser in Bad Oeynhausen und Umgebung ein, bevor Sie Handwerker beauftragen.

Sie brauchen nur den Ausweis? Alles zum Energieausweis

Schreiben Sie uns Baujahr und Heizung Ihres Hauses und ob Sie verkaufen möchten. Wir sagen Ihnen, was sinnvoll ist.

Wir nutzen Ihre Angaben nur, um Ihre Anfrage zu beantworten. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

Rechnen Sie nach

Was bedeutet A bis H für Ihr Haus?

Nehmen Sie Ihren Energieausweis zur Hand. Auf Seite 2 oder 3 steht eine Zahl in kWh pro Quadratmeter und Jahr, direkt über einem Balken von grün bis rot. Tragen Sie ein, was Sie finden.

Die Seite sagt Ihnen, in welcher Klasse Ihr Haus liegt und was das ungefähr im Jahr an Heizung kostet.

Welche Klasse Ihr Haus hat, steht auf Seite 2 oder 3 des Ausweises. So sind die Klassen abgegrenzt:

Klasse A+
höchstens 30 kWh pro m² und Jahr
Klasse A
über 30 bis 50 kWh pro m² und Jahr
Klasse B
über 50 bis 75 kWh pro m² und Jahr
Klasse C
über 75 bis 100 kWh pro m² und Jahr
Klasse D
über 100 bis 130 kWh pro m² und Jahr
Klasse E
über 130 bis 160 kWh pro m² und Jahr
Klasse F
über 160 bis 200 kWh pro m² und Jahr
Klasse G
über 200 bis 250 kWh pro m² und Jahr
Klasse H
mehr als 250 kWh pro m² und Jahr
  • Das ist eine grobe Orientierung, keine Energieberatung. Was Ihr Haus wirklich braucht und was eine Sanierung kostet, rechnet ein Energieberater. Die Klassen A+ bis H gibt es in Ausweisen seit Mai 2014.
  • Ein Bedarfsausweis rechnet mit Normwerten. Was Sie wirklich verbrauchen, hängt auch davon ab, wie warm Sie es mögen. Ihre Eingaben bleiben in Ihrem Browser.

Was die Klasse für den Verkauf Ihres Hauses heißt, sagt Ihnen Amrei E. Rieso nach einem Blick auf das Haus.

Amrei E. Rieso fragen
So entscheiden Sie

In dieser Reihenfolge, bevor Geld ausgegeben ist

01

Pflichten kennen

Für den Verkauf brauchen Sie einen gültigen Energieausweis, spätestens zur Besichtigung. Der Verkauf selbst löst keine Sanierungspflicht aus.

02

Den Zustand aufschreiben

Baujahr der Heizung, Dämmung von Dach oder oberster Geschossdecke, Fenster. Legen Sie Rechnungen dazu, auch alte.

03

Die Kosten schätzen lassen

Was eine Sanierung kostet und welche Förderung es gibt, rechnet ein Energieberater. Förderanträge stellen Sie, bevor die Arbeiten beginnen.

04

Gegen den Preis halten

Wir sagen Ihnen, was das Haus bringt, so wie es steht. Liegen die Kosten über dem, was die Sanierung im Preis bringt, verkaufen Sie besser unsaniert.

Sanieren oder nicht

Drei Wege, und für wen sie passen

Verkaufen, wie es ist

Sie sanieren nicht, und der Käufer plant selbst. Er rechnet die Arbeiten in seinen Preis ein. Deshalb gehört der Zustand von Heizung und Dämmung offen ins Exposé.

Überraschungen beim Notartermin kosten mehr als eine ehrliche Angabe vorher.

Vorher gezielt nachbessern

Manche Arbeiten müsste ein Käufer ohnehin gleich erledigen, etwa die oberste Geschossdecke dämmen. Die können Sie vorziehen.

Nicht jede Investition kommt im Preis zurück. Fragen Sie uns, bevor Sie Handwerker beauftragen.

Selbst sanieren und bleiben

Sie wollen eigentlich gar nicht verkaufen, nur nicht mehr so viel heizen? Dann ist der Energieberater Ihr erster Ansprechpartner, nicht der Makler.

Den Wert vor und nach der Sanierung schätzen wir trotzdem gern ein.

Der erste Schritt

Erst der Wert, dann die Handwerker

Bevor Sie Geld in Dämmung oder Heizung stecken, sollten Sie wissen, was Ihr Haus so bringt, wie es steht.

  • Wir sagen Ihnen, welche Unterlagen zu Heizung und Dämmung Käufer sehen wollen.
  • Frank Haseloh ist zertifizierter Sachverständiger und schätzt ein, wie der Zustand auf den Preis wirkt.
  • Sanierungsfahrplan und Förderantrag macht ein Energieberater. Wir sagen Ihnen, ob Sie einen brauchen.
  • Die Einschätzung, was das Haus heute bringt, kostet Sie nichts.
Häufige Fragen

Was Eigentümer zu Energie und Verkauf fragen

Muss ich vor dem Verkauf sanieren?

Der Verkauf selbst löst keine Sanierungspflicht aus. Die Nachrüstpflichten nach einem Eigentümerwechsel treffen den neuen Eigentümer. Pflichten, die für Ihr Haus schon vorher galten, etwa bei einem vermieteten Haus, bleiben davon unberührt. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie einen Energieberater.

Brauche ich für den Verkauf einen Energieausweis?

Ja. Er muss spätestens bei der Besichtigung vorliegen, und liegt er vor, gehören seine Kennwerte schon in die Anzeige. Die Einzelheiten stehen auf unserer Seite zum Energieausweis.

Was muss der Käufer nach dem Kauf nachrüsten?

Wer ein Ein- oder Zweifamilienhaus kauft, hat als neuer Eigentümer zwei Jahre Zeit für bestimmte Nachrüstungen. Dazu zählen die Dämmung der obersten Geschossdecke und der Tausch sehr alter Heizkessel. Was bei einem bestimmten Haus fällig wird, rechnet ein Energieberater durch.

Drückt eine schlechte Energieklasse den Preis?

Käufer rechnen Heizkosten und anstehende Sanierung ein. Wie stark das bei Ihrem Haus ins Gewicht fällt, sagen wir Ihnen nach der Besichtigung, nicht vorher aus der Ferne.

Gibt es Förderung für die Sanierung?

Ja, über BAFA und KfW. Die Programme ändern sich allerdings oft. Den aktuellen Stand und den Antrag bekommen Sie beim Energieberater, bevor die Arbeiten beginnen.